Daniel Schmutzhard, Baritone/Bass-Baritone

Der österreichische Bariton Daniel Schmutzhard hat sich in den letzten Jahren ein umfangreiches Repertoire im Opern- und Konzertbereich erarbeitet. Auch die Saison 2020/21 wird von zwei wichtigen Rollendebüts geprägt werden: mit dem Tokyo Symphony Orchestra wird der Bariton erstmals den Kurwenal in konzertanten Aufführungen des Tristan singen und später in der Spielzeit sein Debüt als Gunther in halbszenischen Aufführungen der Götterdämmerung mit den Bochumer Symphonikern geben. In einer seiner Paraderollen, dem Eisenstein in der Fledermaus, stellt er sich am New National Theater Tokyo vor. Die Oper Frankfurt präsentiert den Künstler in einer Doppelrolle in Janaceks Aus einem Totenhaus. Das Orchestre de Chambre de Lausanne hat den Bariton für Aufführungen von Beethovens Symphonie Nr. 9 verpflichtet.

Daniel Schmutzhard war Ensemblemitglied der Volksoper Wien und der Oper Frankfurt. Den Papageno sang er unter anderem in Paris unter Philippe Jordan, an der Bayerischen Staatsoper München, der Oper Frankfurt, den Bregenzer Festspielen sowie auf einer Europatournee unter René Jacobs (CD-Aufnahme erschienen bei harmonia mundi). Zu seinen weiteren Partien gehören Don Giovanni, Graf (Le nozze di Figaro), Guglielmo (Cosi fan tutte), Figaro (Il barbiere di Siviglia), Rodrigo (Don Carlo), Marcello (La bohème), Sharpless (Madama Butterfly), Eugen Onegin, Wolfram von Eschenbach (Tannhäuser) und Frank (Die tote Stadt).

Am Theater an der Wien ist Daniel Schmutzhard regelmäßiger Gast und verkörperte hier u. a. Papageno, Dunois (Tschaikowskis Jungfrau von Orleans), Eisenstein (Die Fledermaus), Scherasmin (Oberon) und Olivier (Capriccio). An der Staatsoper Berlin wirkte er an der Uraufführung von Jens Joneleits Metanoia unter der Leitung von Daniel Barenboim mit. Als Wolfram im Tannhäuser gastierte er an der Vlaamse Opera und als Ottokar in Webers Freischütz in Luxemburg und in Paris. Bei den Bayreuther Festspielen war er als Fritz Kothner in den Meistersingern von Nürnberg (Barrie Kosky/Philippe Jordan), sowie als Donner im Rheingold zu erleben. Bei den Salzburger Festspielen sang er den Albert in Massenets Werther.

Eine umfassende Konzerttätigkeit ergänzt Daniel Schmutzhards Karriere. Haydns Schöpfung (u. a. in einer szenischen Produktion von La Fura dels Baus im Rahmen einer Europatournee in Paris, Wien und der Elbphilharmonie Hamburg) und Jahreszeiten, Beethovens 9. Sinfonie, Schumanns Faust-Szenen, Brahms Ein deutsches Requiem, Schuberts Lazarus mit den Wiener Philharmonikern, Mahlers Lieder eines fahrenden Gesellen unter Kirill Petrenko, die Rückert-Lieder und Kindertotenlieder sowie Brittens War Requiem brachten ihn an internationale Konzerthäuser wie den Wiener Musikverein, das Wiener und Berliner Konzerthaus, die Berliner Philharmonie, das Concertgebouw Amsterdam, das Festspielhaus Baden-Baden, die Kölner Philharmonie, den Salle Pleyel Paris, das Gewandhaus Leipzig, nach Hamburg, Helsinki und zu den Salzburger Osterfestspielen. Viel beachtete Liederabende sang er bei den Schubertiaden in Hohenems und Schwarzenberg sowie an der Oper Frankfurt.

Daniel Schmutzhard kann auf die Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten wie Kirill Petrenko, Simon Rattle, Sebastian Weigle, Franz Welser-Möst, Leopold Hager, Ulf Schirmer und Regisseuren wie Calixto Bieito, Robert Carsen, Jossi Wieler, William Kentridge, Marco Arturo Marelli, Vincent Boussard und Alfred Kirchner blicken.

2020/21

(Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit ARSIS Artist Management. Bitte verwenden Sie kein Material älteren Datums.)

www.schmutzhard.com

 


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