Daniel Schmutzhard, Baritone/Bass-Baritone

Der österreichische Bariton Daniel Schmutzhard hat sich in den letzten Jahren ein umfangreiches Repertoire im Opern- und Konzertbereich erarbeitet. 

Auch die Saison 2021/22 wird von nicht weniger als drei wichtigen Rollendebüts geprägt sein: am Theater an der Wien übernimmt er die Rolle des Corpo in der von Robert Carsen inszenierten und von Giovanni Antonini dirigierten Neuproduktion von Rappresentatione di Anima et di Corpo. Mit dem Concerto Köln wird er unter der Leitung von Kent Nagano erstmals den Alberich in konzertanten Aufführungen von Wagners Rheingold singen. Schließlich präsentiert ihn die Komische Oper Berlin in der Titelpartie von Weinbergers Schwanda, der Dudelsackpfeifer in einer von Andreas Homoki inszenierten und von Ainars Rubikis dirigierten Neuproduktion der Oper. An die Wiener Volksoper wird er als Danilo in der Lustigen Witwe zurückkehren. Die Bremer Philharmoniker haben den Bariton für Aufführungen von Brahms‘ Ein deutsches Requiem verpflichtet.

Daniel Schmutzhard war Ensemblemitglied der Volksoper Wien und der Oper Frankfurt. Den Papageno sang er unter anderem in Paris unter Philippe Jordan, an der Bayerischen Staatsoper München, der Oper Frankfurt, den Bregenzer Festspielen sowie auf einer Europatournee unter René Jacobs (CD-Aufnahme erschienen bei harmonia mundi). Zu seinen weiteren Partien gehören Don Giovanni, Graf (Le nozze di Figaro), Guglielmo (Cosi fan tutte), Figaro (Il barbiere di Siviglia), Rodrigo (Don Carlo), Marcello (La bohème), Sharpless (Madama Butterfly), Eugen Onegin, Wolfram von Eschenbach (Tannhäuser) und Frank (Die tote Stadt).

Am Theater an der Wien ist Daniel Schmutzhard regelmäßiger Gast und verkörperte hier u. a. Papageno, Dunois (Tschaikowskis Jungfrau von Orleans), Eisenstein (Die Fledermaus), Scherasmin (Oberon) und Olivier (Capriccio). An der Staatsoper Berlin wirkte er an der Uraufführung von Jens Joneleits Metanoia unter der Leitung von Daniel Barenboim mit. Als Wolfram im Tannhäuser gastierte er an der Vlaamse Opera, als Eisenstein in der Fledermaus am New National Theatre Tokyo und als Ottokar in Webers Freischütz in Luxemburg und in Paris. Bei den Bayreuther Festspielen war er als Fritz Kothner in den Meistersingern von Nürnberg (Barrie Kosky/Philippe Jordan), sowie als Donner im Rheingold zu erleben. Bei den Salzburger Festspielen sang er den Albert in Massenets Werther

Eine umfassende Konzerttätigkeit ergänzt Daniel Schmutzhards Karriere. Haydns Schöpfung (u. a. in einer szenischen Produktion von La Fura dels Baus im Rahmen einer Europatournee in Paris, Wien und der Elbphilharmonie Hamburg) und Jahreszeiten, Beethovens 9. Sinfonie, Schumanns Faust-Szenen, Brahms Ein deutsches Requiem, Schuberts Lazarus mit den Wiener Philharmonikern, Mahlers Lieder eines fahrenden Gesellen unter Kirill Petrenko, die Rückert-Lieder und Kindertotenlieder sowie Brittens War Requiem brachten ihn an internationale Konzerthäuser wie den Wiener Musikverein, das Wiener und Berliner Konzerthaus, die Berliner Philharmonie, das Concertgebouw Amsterdam, das Festspielhaus Baden-Baden, die Kölner Philharmonie, den Salle Pleyel Paris, das Gewandhaus Leipzig, nach Lausanne, Hamburg, Helsinki und zu den Salzburger Osterfestspielen. Viel beachtete Liederabende sang er bei den Schubertiaden in Hohenems und Schwarzenberg sowie an der Oper Frankfurt.

Daniel Schmutzhard kann auf die Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten wie Kirill Petrenko, Simon Rattle, Sebastian Weigle, Franz Welser-Möst, Leopold Hager, Ulf Schirmer und Regisseuren wie Calixto Bieito, Robert Carsen, Jossi Wieler, William Kentridge, Marco Arturo Marelli, Vincent Boussard und Alfred Kirchner blicken. 

2021/22

(Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit ARSIS Artist Management. Bitte verwenden Sie kein Material älteren Datums.)

www.schmutzhard.com

 


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