Anna Gabler, Soprano

Die Sopranistin Anna Gabler hat sich im jugendlich-dramatischen Fach international einen Namen gemacht und gastiert mit ihrem weit gespannten Repertoire an den internationalen Bühnen von München, Wien, Salzburg, Paris, Dresden und Übersee.

Die Spielzeit 2021/22 beginnt für Anna Gabler als Female Chorus in the Neuproduktion von Brittens The Rape of Lucretia am Stadttheater Gießen. Das Staatstheater Karlsruhe hat die Sopranistin für die Titelpartie der Gräfin Mariza engagiert, die in einer Neuproduktion am Badischen Staatstheater herauskommen wird. Die Festspiele Erl präsentieren die Künstlerin als Genièvre in einer Neuproduktion von Chaussons Le Roi Arthus. Mit den Bremer Philharmonikern wird sie als Sopransolistin das Deutsche Requiem von Johannes Brahms aufführen.

Zu wichtigen Engagements der vergangenen Spielzeiten zählen der neue Pariser Ring, in dem sie unter der Leitung von Philippe Jordan als Freia (Das Rheingold) sowie 3. Norn und Gutrune (Götterdämmerung) zu erleben war; Esmeralda in Franz Schmidts Oper Notre Dame bei den Festspielen St. Gallen; Agathe (Freischütz), Chrysothemis (Elektra), Arabella und Capriccio-Gräfin an der Wiener Staatsoper; Eva (Die Meistersinger von Nürnberg) unter der Leitung von Daniele Gatti bei den Salzburger Festspielen und unter der Leitung von Vladimir Jurowski beim Glyndebourne Festival; Ortlinde (Die Walküre) unter Christian Thielemann und Senta in der Kinderopenrproduktion des Fliegenden Holländers bei den Bayreuther Festspielen; Leonore (Fidelio) und Carlotta (Die Gezeichneten) an der Oper Köln; Senta (Der fliegende Holländer) am Teatro Comunale Bolgona; Salome am Stadttheater Klagenfurt  - diese Produktion wurde zur Musiktheater-Produktion des Jahres in Österreich gewählt - und am Nationaltheater Mannheim.
Mit der Bayerischen Staatsoper pflegt die gebürtige Münchnerin eine langjährige Beziehung. Hier begann sie als Mitglied des jungen Ensembles und kehrte regelmäßig zurück, zuletzt als Gutrune in der Götterdämmerung unter der Leitung von Kirill Petrenko. Für ihre Interpretation der Gutrune wurde sie bereits 2012 mit dem Festspielpreis der Bayerischen Opernfestspiele ausgezeichnet.

Mit ersten Festengagements in Düsseldorf und Nürnberg legte Anna Gabler den Grundstein für ihre internationale Karriere. Gastspiele führten sie neben den genannten Bühnen nach Brüssel, Paris, Frankfurt, Hamburg, Dresden und Tokyo. In ihrer bisherigen Laufbahn arbeitete Anna Gabler mit einigen namhaften Regisseuren wie Andreas Kriegenburg, Stefan Herheim, David McVicar, Christof Loy und Katharina Thalbach zusammen.

Im Konzertbereich sang sie unter anderem Mahlers 8. Sinfonie, Brittens War Requiem, Orchesterlieder von Joseph Marx und Verdis Messa da Requiem.

2021/22

(Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit ARSIS Artist Management. Bitte verwenden Sie kein Material älteren Datums.)

 


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