Thomas Guggeis, Conductor

Mit seinem kurzfristigen Einspringen für Christoph von Dohnányi bei der umjubelten Neuproduktion von Salome an der Staatsoper Berlin sorgte Thomas Guggeis international für großes Aufsehen. Er erhielt erneut positive Rückmeldungen für sein Einspringen für die im März 2019 abgesagten Konzerte von Paavo Järvi mit der Staatskapelle Berlin.

Der junge Dirigent ist seit der Spielzeit 2018/19 als Kapellmeister an der Staatsoper Stuttgart engagiert, wo er u.a. bereits mit Werken wie La Bohème, Il barbiere di Siviglia, Madama Butterfly, Der Prinz von Homburg und Der Freischütz zu erleben war.

Neben seiner Tätigkeit in Stuttgart ist Thomas Guggeis auch am Haus unter den Linden als Assistent von Daniel Barenboim tätig. In Berlin dirigierte er zuletzt Vorstellungen von La Traviata, Katja Kabanova, Samson et Dalila und Salome.

Ab 2020/21 trägt Thomas Guggeis den Titel Staatskapellmeister der Staatsoper Berlin. In der aktuellen Spielzeit erwarten ihn in dieser Position Produktionen wie Ariadne auf Naxos, Der fliegende Holländer, Tannhäuser, Hänsel und Gretel und Salome.

Weitere Engagements führen ihn an die Oper Frankfurt mit Salome und an die Semperoper Dresden mit Der Freischütz. Mit Konzerten wird er unter anderem bei den Tiroler Festspielen in Erl, am Staatstheater Karlsruhe und am Teatro Carlo Felice in Genua sowie mit dem Orchestre National de Toulouse, Swedish Radio Orchestra und dem Orchestre de Paris zu erleben sein.

In 2019/20 erfolgte sein Debüt mit der Staatskapelle Dresden und dem Swedish Radio Symphony. Dazu gab er Konzerte im Berliner Boulez Saal und mit der Orchesterakademie der Staatskapelle Berlin.

In der Spielzeit 2018/19 leitete Thomas Guggeis an der Staatsoper Berlin Vorstellungen von Der Freischütz, Hänsel und Gretel und Die Zauberflöte, sowie eine Neuproduktion von Oberon am Theater an der Wien.

2016 fungierte Thomas Guggeis als Assistent von Franz Welser-Möst für die vielbeachtete Neuproduktion von Die Liebe der Danae bei den Salzburger Festspielen und stand Cornelius Meister bei seiner Einspielung von Dvoraks Svatebni Košile mit dem RSO Wien zur Seite. Zu den Salzburger Festspielen kehrte er 2017 zurück, um erneut mit Franz Welser-Möst Aribert Reimanns Lear neu einzustudieren.

Er dirigierte Opernvorstellungen am Badischen Staatstheater Karlsruhe und der Kammeroper München, der er als Kapellmeister und Assistent des Chefdirigenten verbunden war. Im Februar 2018 zeichnete er sich für die musikalische Leitung einer Neuproduktion von Pelléas et Mélisande an der Kammeroper des Theaters an der Wien verantwortlich.

Im sinfonischen Bereich arbeitete er mit Orchestern wie den Münchner Symphonikern, der Bad Reichenhaller Philharmonie, dem Münchner Kammerorchester und dem Georgischen Kammerorchester. Seine intensive Auseinandersetzung mit der Neuen Musik spiegelt sich in der wiederholten Zusammenarbeit mit dem Boulez Ensemble, dem Münchner Ensemble Oktopus und dem Ensemble opus21plus wider.

Thomas Guggeis studierte Dirigieren in München und Mailand bei Bruno Weil, Marcus Bosch und Vittorio Parisi und vervollständigte seine Ausbildung durch Meisterkurse bei Gianandrea Noseda, Vladimir Jurowski und Alexander Liebreich. Er ist Alumnus des Max- Weber-Programms der Studienstiftung des deutschen Volkes und Träger des Kulturförderpreises der Stadt Straubing.

2020/21

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