Vera-Lotte Boecker, Soprano

Mit ihrem breit gefächerten Repertoire von der Renaissance bis in die Moderne hat sich Vera-Lotte Boecker in den wichtigsten Musikzentren Europas etabliert.

Als Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper wird sie in der neuen Saison wieder als Fusako Kuroda in Henzes Das verratene Meer, als Drusilla und Virtù in Monteverdis Poppea, Micaela, Adele, Musetta und Nannetta zu erleben sein und damit ihre Vielseitigkeit unter Beweis stellen. Ein besonderer Höhepunkt ist ihr Rollendebüt als Gilda. An die Bayerische Staatsoper wird sie mit Bluthaus von Haas zurückkehren. Auch im Konzertbereich ist die vielgefragte Künstlerin aktiv. So wird sie mit den Wiener Symphonikern unter der Leitung von Andrés Orozco-Estrada in Beethovens Der glorreiche Augenblick sowie mit dem Radiosymphonieorchester Wien unter Joana Mallwitz mit Bergs Lulu-Suite zu hören sein.

Von 2017- 2020 gehörte Vera-Lotte Boecker dem Ensemble der Komischen Oper Berlin an und war in der vergangenen Spielzeit in gleich drei Neuproduktionen zu erleben: In The Bassarids von Hans Werner Henze als Autonoe (Regie: Barrie Kosky / musikalische Leitung: Vladimir Jurowski), die sie bereits bei den Salzburger Festspielen 2018 in der Inszenierung von Krzysztof Warlikowski unter der Leitung von Kent Nagano gesungen hat, in Frühlingsstürme von Jaromír Weinberger als Lydia (Regie: Barrie Kosky) und als Violetta Valéry in Verdis La Traviata.

An der Komischen Oper debütierte Vera-Lotte Boecker unter anderem auch als Sophie (Der Rosenkavalier), Donna Anna (Don Giovanni) Rosina (Il barbiere di Siviglia), Micaëla, Viktoria (Viktoria und ihr Husar) und Musetta (La Boheme). Auf internationalen Gastspielen in Beijing, Tokyo, Paris und New York sang sie die Pamina in Barrie Koskys gefeierter Zauberflöte.

Daneben war sie an der Staatsoper Stuttgart als Prinzessin Natalie von Oranien in Henzes Prinz von Homburg zu erleben. Diese Produktion von Stephan Kimmig ist als DVD erhältlich. Zu ihren weiteren Aufnahmen zählt die 9. Sinfonie von Beethoven mit den Dresdner Symphonikern unter Michael Sanderling.

Internationales Aufsehen erregte Vera-Lotte Boecker 2016 zu den Münchner Opernfestspielen, als sie in der Neuproduktion La Juive (Regie: Calixto Bieito / musikalische Leitung: Bertrand de Billy) kurzfristig neben Roberto Alagna die Partie der Eudoxie übernahm.

Vera-Lotte Boeckers breites Repertoire reicht von Mozart bis George Benjamin, in dessen Oper Written on Skin sie die Partie der Agnès bereits in mehreren Produktionen verkörpert hat.

Die Sopranistin ist Preisträgerin des Gesangswettbewerbes Vokal Genial der Konzertgesellschaft München und des Bayerischen Rundfunks (1. Preis, Publikumspreis und Orchesterpreis), Stipendiatin des Deutschen Musikwettbewerbs und des Richard-Wagner-Verbandes Mannheim. Sie studierte Gesang an der Hochschule für Musik Hanns Eisler sowie an der Universität der Künste in Berlin, wo sie ihr Studium mit Auszeichnung abschloss. Sie ergänzte ihre Ausbildung im Opernstudio des Royal Danish Theatre in Kopenhagen.

2021/22

(Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit ARSIS Artist Management. Bitte verwenden Sie kein Material älteren Datums.)

Nächste Vorstellungen

vera-lotte-boecker.de


english biography