Michaela Schuster, Mezzosoprano

Die Mezzosopranistin Michaela Schuster gilt heute als eine der wichtigsten Vertreterinnen ihres Faches und ist international auf allen großen Bühnen zu hören.

Zahlreiche Gastspiele führten die Künstlerin z.B. an die Staatsoper Berlin als Sieglinde (Walküre), Kundry (Parsifal), Brangäne (Tristan und Isolde) und als Venus (Tannhäuser); an die Wiener Staatsoper als Sieglinde (Walküre), Fricka (Walküre, Rheingold), Waltraute (Götterdämmerung), als Venus (Tannhäuser), als Ortrud (Lohengrin) und als Knusperhexe (Hänsel und Gretel); an die Semperoper Dresden und ans Teatro Real Madrid als Sieglinde; an die Norske Opera Oslo als Ortrud (Lohengrin); an die Bayerische Staatsoper als Ortrud (Lohengrin), als Marie (Berg/Wozzeck) und als Waltraute (Die Götterdämmerung); an die Hamburgische Staatsoper als Kundry (Parsifal) und als Amneris (Verdi/Aida); ans Gran Teatro del Liceu Barcelona als Brangäne (Tristan und Isolde) und als Waltraute (Die Götterdämmerung); ans Theatre de la Monnaie Brüssel und zu den Salzburger Festspielen als Amme (Strauss/Die Frau ohne Schatten);  an die Deutsche Oper Berlin als Laura (Ponchielli/La Gioconda); an die Nederlandse Opera Amsterdam als Waltraute (Götterdämmerung), als Klytämnestra (Strauss/Elektra) und als Ortrud (Lohengrin); ans Royal Opera House Covent Garden als Herodias (Strauss/Salome), als Klytämnestra (Elektra), Venus (Tannhäuser), als Principessa di Boullion (Cilea/Adriana Lecouvreur) und als Amme (Die Frau Ohne Schatten); an die Oper Frankfurt als Florinda (Schubert/ Fierrabras), Preziosilla (Verdi/La Forza del Destino), Eboli (Verdi/Don Carlo) und als Caesonia in der Welturaufführung Caligula von Detlef Glanert, sowie an die Lyric Opera Chicago als Ortrud (Lohengrin) und als Venus (Tannhäuser), an die Mailänder Scala als Amme (Die Frau ohne Schatten) und an die Opéra National de Paris als La Clairon (Capriccio).

Die  Künstlerin arbeitet regelmäßig mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Simone Young, Christoph von Dohnanyi,  Sebastian Weigle, Franz Welser-Möst, Marc Albrecht, Ingo Metzmacher, Philippe Jordan, Semyon Bychkov, Kent Nagano und Christian Thielemann zusammen.

Zu den wichtigsten Regisseuren gehörten bis jetzt David McVicar, Robert Wilson, Richard Jones, Stefan Herheim, Peter Konwitschny, David Alden, Andreas Kriegenburg, Claus Guth, Christof Loy u.v.a.

Zum Lied- und Konzertrepertoire der sehr vielseitigen Sängerdarstellerin gehören Kompositionen vom Barock bis zur Moderne. Neben zahlreichen Liederabenden sang sie u.a. Bach/Johannespassion, Matthäuspassion und Weihnachtsoratorium in der Berliner Philharmonie, Wagner/Wesendonck-Lieder in Paris mit dem Radio France und im Konzerthaus Berlin, Verdi/Requiem in der Alten Oper Frankfurt, Mendelssohn/Elias in der Stuttgarter Liederhalle, Brahms/Alt-Rhapsodie, Schönberg/Gurrelieder (Waldtaube), Berg/Altenberg-Lieder und Sieben frühe Lieder mit den Bamberger Sinfonikern, Mahler/Lied von der Erde in der Staatsoper Stuttgart, Des Knaben Wunderhorn im Concertgebouw Amsterdam und die Kindertotenlieder, Rossini/Messe Solennelle, Beethoven/ Missa Solemnis an der Alten Oper Frankfurt, Eisler/Deutsche Symphonie, Beethoven/Neunte Sinfonie  an der Scala di Milano und beim Chicago Symphony Orchestra, Berg/Altenberg Lieder und Mahler/Rückert-Lieder mit den Hamburger Symphonikern, Mahler/3. Symphonie mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra und mit den Wiener Symphonikern unter der Leitung von Philippe Jordan.

Zudem sang sie die Altpartie in Gustav Mahlers 2. und 3. Sinfonie (die beide auf Cd erschienen sind) in der Kölner Philharmonie mit dem Gürzenich-Orchester unter Markus Stenz. Ihre aktuelle Lied-CD „Morgen“ (Oehms Classics) wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Michaela Schuster wurde in Fürth/Bayern geboren. Nach einem Oboe-Studium am Mozarteum in Salzburg studierte sie dort dann (bei Helena Lazarska) sowie an der Hochschule der Künste Berlin (bei Jarmila Rudolfowa Kratzer) Gesang. 1996 schloss sie ihre Ausbildung in Berlin mit Auszeichnung ab. Meisterklassen bei Christa Ludwig, Aribert Reimann und Julia Hamari folgten.

Bei den internationalen  Gesangswettbewerben für Wagnerstimmen in Bayreuth und ,,Debüt in Meran“ gewann sie jeweils Erste Preise und wurde beim Wettbewerb ,,Francisco Vinas“ mit dem Wagner-Sonderpreis ausgezeichnet.

www.michaelaschuster.com

2016/2017

 


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