Kirill Petrenko mußte zu seinem größten Bedauern aus gesundheitlichen Rücksichten die geplante Neuproduktion von Einaktern von Tschaikowsky und Rachmaninoff im Theater an der Wien in diesem Monat absagen. Er hofft, im Februar nach längerer Zeit mit Mussorgskys "Chowantschtschina" an die New Yorker Met zurückkehren zu können (Premiere: 27. Februar). Im Anschluß soll er am 22. März zum ersten Mal das Chicago Symphony Orchester (mit Werken von Mussorgsky, Schostakowitsch und Rachmaninoff) leiten. Im Theater an der Wien ist zu Beginn der kommenden Saison wieder eine Produktion geplant.
Entthusiastische Kritiken und ein begeistertes Publikum bei Simone Youngs Rückkehr am 10. Dezember nach vielen Jahren mit Strauss´"Daphne" an die an die Wiener Staatsoper. Von dort aus begann ihre große internationale Karriere am 20. Novemebr 1993 mit einer "Boheme" Aufführung, der weit über 100 Vorstellungen von über 25 verschiedenen Opern alleine an der Wiener Staatsoper folgten. Abgesehen von ihrer Mitwirkung bei der Abschiedsgala für Ioan Holender im Juni 2010 leitete sie zuletz in der Saison 2004/05 Vorstellungen im Haus am Ring, bevor sie die künstlerische Leitung der Hamburgischen Staatsoper übernahm. Noch in diesem Jahr kommt sie im Juni mit Strauss´"Elektra" wieder nach Wien. Nächste Saison sind neben weiteren Elektra Vorstellungen auch Wagners "Meistersinger" geplant.
In "ihrem" Haus in Hamburg wurde die Intendantin und GMD am 15. Jänner die Premiere von A. Reimanns "Lear" von Publikum und presse gleichermaßen gefeiert. Am 28. Jänner begannen mit dem "Rheingold" wieder 2 Zyklen von Wagners "Ring".
Mit Mozarts "Zauberflöte" war Sebatsian Weigle nach längerer Zeit m Dezmeber wieder an der Wiener Staatsoper zu erleben. Derzeit bereitet er die Premiere von Wagners "Götterdämmerung" an seinem Stammhaus in Frankfurt vor, die am 26. Jänner Premiere haben wird.
Am 12. und 15. Jänner kann man Bertrand de Billy in einer konzertanten Aufführung von Wagners "Tannhäuser" in der Gulbenkian Foundation mit Johan Botha in der Titelrolle und Falk Struckmann bei seinem Rollendebüt als "Landgraf" erleben. Konzerte in Amsterdam, Lissabon und Tokio folgen in den Wochen darauf.
Eun Sun KIM qualifizierte sich bei Abschlußdirigieren des Dirigentenforums des Deutschen Musikrates am 22. September in Jena für das Finale des Deutschen Dirigentenpreises im April 2013 in Berlin. Die junge Dirigentin wird in dieser Saison u. a. in Konzerten in Ulm, bei den Philharmonikern in Stuttgart und am Theater Meiningen zu erleben sein.
Mit Beginn dieser Spielzeit trat Karen Kamensek hr Amt als Generalmusikdirektorin in Hannover an. Die Gebürtige Amerikanerin mit slowenischen Wurzeln begann ihre Karriere an der Volksoper in Wien, wechselte dann als GMD ans Theater Freiburg, Künstlerische Leiterin der Oper in Maribor und danach als Stellvertreterin der GMD an die Hamburgische Staatsoper. Die erste Premiere in Hannover mit Strauss´"Ariadne auf Naxos", 2 Symphoniekonzerte und die Neujahrskonzerte wurden allesammt von Publikum und Presse enthusiastisch gefeiert.
Michaela Schuster wird am 11. März zum ersten Mal in einer szemischen Produktion auf der Bühne der Mailänder Scala stehen. Als "Amme" in Strauss´"Frau ohne Schatten", mit der sie bereits bei den letzten Salzburger Festspielen triumphierte. Am Ende der Saison wird sie als "Waltraute" in der Neuproduktion von Wagners "Götterdämmerung" wieder auf der Bühne der Bayerischen Staatsoper zu hören und zu sehen sein.
Mit dem Rollendebüt als Madame de Croissy in Poulencs "Dialogues des Carmélites" am Theater an der Wien unter der musikalischen Leitung von Bertrand de Billy feierte Deborah Polaski einen großen perönlichen Erfolg bei Publikum und Presse gleichermaßen. Damit eroberte sie sich eine weitere Rolle ihres "neuen" Repertoires. Ebenso mit der "Kabanicha" in einer Neuproduktion von Katja Kabanova an der Wiener Staatsoper verganenen Juni. Nun wird Deborah Polaski innerhalb eines Jahres die dritte neue Rolle in ihr Repertoire aufnehmen: am 31. März wird sie im Rahmen der Berliner Festtage unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim und in der Regie von Andrea Breth in Alban Bergs "Lulu" erstmals die Rolle der "Gräfin Geschwitz" verkörpern.
Wolfgang Koch debütierte am 19. Dezember am Royal Opera House Covent Garden: als Hans Sachs in Wagners "Meistersinger von Nürnberg". Unmittelbar danach begannen die Proben für die neue "Ring" - Produktion an der Bayerischen Staatsoper: als "Alberich" wird er in Rheingold (Premiere 4.2.), Siegfried (27.5.) und Götterdämmerung (30.6.) zu erleben sein. Dazwischen wird er den "Alberich" wieder in einem Ring - Zyklus in Hamburg singen, sowie in der Wiederaufnahme von Frau ohne Schatten an der Wiener Staatsoper den Barak.
wird am 22. März mit Wagners "Parsifal" an der Königlichen Oper in Kopenhagen Premiere haben. Die künstlerische Leitung des Hauses, die er zu Beginn dieser Saison übernommen hatte, legte er aus Protest gegen die einscheidenenden Sparmaßnahmen, die u.a. die Reduzierung des Chores u fast 1/3 der Belegschaft umfaßt, inzwischen wieder mit sofortiger Wirkung zurück.
wird am 16. Februar zum ersten mal in Italien auftreten: Als "Fiordiligi" wird sie am traditionsreichen Teatro Fenice in Venedig zu hören sein. Unmittelbar danach beginnen die Proben für Monteverdis "Poppea" in Köln, wo Maria Bengtsson in der Titelrolle singen wird.
debütierte am 4. Dezember als Desdemona in Verdis "Otello" an ihrem Stammhaus. Am 28. Februar wird die Künstlerin erstmals an der Lyric Opera in Chicago auftreten uund zwar ebenfalls in einer für sie neuen Rolle: in Händels "Rinaldo". Auch unmittelbar danach wieder ein Händel - Rollendebüt: in ihrer Wahlheimat Bordeaux wird sie die Titelrolle in "Alcina" verkörpern. Premiere:2. Mai.
Kwangchul Youn, Gast aller großen Bühnen, Festivals und Konzertpodien der Welt, triumphierte zuletzt im November an der Opera Bastille als Pater Guardian in Verdis "Forza del Destino" und am 7. Dezember zur Saisoneröffnung an der Mailänder Scala als Commendatore in Mozarts "Don Gionvanni" unter der Leitung von Daniel Barenboim.
http://www.nytimes.com/2011/02/20/arts/music/20youn.html?_r=3&src=twrhp
triumphierte erneut in Zürich - diesmal mit Wagners "Meistersinger von Nürnberg" gemeinsam mit seinem bewährten Team - Hans Schavernoch/Yan Tax. Premiere war am 22. Jänner.
war Johan BOTHA zuletzt in Lissabon als Tannhäuser zu erleben und tritt seit Ende Jänner wieder - diesmal als Andrea Chenier - an der Wiener Staatsoper auf. Anschließend an diese Aufführungsserie (letzte Vorstellung 6. Februar) beginnen die Proben für die Neuproduktion Frau ohne Schatten an der Mailänder Scala, die am 11. März 2012 Premiere haben wird.
Die 2. Hälfte der laufenden Saison wird für Falk STRUCKMANN unter anderem zwei wichtige Rollendebüts bringen. Am 12. und 15. Jänner war er in konzertanten Aufführungen unter der Leitung von Bertrand de Billy und mit Johan Botha in der Titelrolle erstmals in seiner Karriere in Wagners "Tannhäuser" und zwar in der Rolle des "Landgraf Hermann" zu hören. Im Juni folgt auf der Bühne der Amsterdamer Oper sein Debüt als "Gurnemanz" in Wagners "Parsifal". Daneben ist der vielbeschäftiigte Künstler erneut in Hamburg in Wagners "Ring" als Wotan zu erleben, nach längerer Zeit wieder an der Mailänder Scala in der Neuproduktion "Frau ohne Schatten" als "Barak", an der Wiener Staatsoper als "Amfortas" (unter Thielemann) und Jochanaan und in London in konzertanten Aufführungen (unter C. Davis) als "Kaspar" in Webers "Freischütz".
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