Claudia Mahnke, Mezzosoprano

Die deutsche Mezzosopranistin Claudia Mahnke erhielt ihre Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden bei Frau Prof. Heidi Petzold und wirkte bereits während des Studiums an zahlreichen Hochschulproduktionen mit.

Ebenso debütierte sie während des Studiums an den Städtischen Theatern Chemnitz als Hänsel und wurde daraufhin 1992 ins feste Engagement übernommen, wo sie in Partien wie Cherubino, Suzuki und Carmen auftrat.

 

1994 gewann sie den 1. Preis beim Bundeswettbewerb für Gesang in Berlin sowie 1995 den 3. Preis beim Internationalen Belvedere Gesangswettbewerb in Wien.

 

Von 1996 – 2006 war sie Ensemblemitglied der Staatsoper Stuttgart, wo sie u.a. Oberto („ALCINA“), 2. Dame („ZAUBERFLÖTE“), Cherubino („LE NOZZE DI FIGARO“), Gymnasiast („LULU“), Rosina („IL BARBIERE DI SIVIGLIA“), Octavian („DER ROSENKAVALIER“), Dorabella („COSI VAN TUTTE“), Nicklausse und Muse („LES CONTES D´HOFFMANN), Orlofsky („DIE FLEDERMAUS“), Minerva („IL RITORNO D´ULISSE IN PADRIA“), Sesto („GIULIO CESARE) und Fricka („DAS RHEINGOLD“) auf der Bühne darstellte.

Im Rahmen eines Gastspiels der Staatsoper Stuttgart beim Edinburgh Festival sang sie den Oberto in „ALCINA“, eine Produktion, die auch auf DVD erschienen ist.

Als Interpretin der Titelpartie in Karl Amadeus Hartmanns „SIMPLICIUS SIMPLICISSIMUS“ konnte sie in Stuttgart und bei den Münchener Opernfestspielen 2005 einen ganz persönlichen Erfolg feiern. Auch diese Produktion ist auf DVD erschienen.

Das Magazin „Opernwelt“ wählte sie 1998 als „Nachwuchssängerin des Jahres“ und nominierte sie 2004 mehrfach für die Partie des Simplicius als „Sängerin des Jahres“.

 

Im August 2006 wurde Claudia Mahnke zur Kammersängerin der Staatsoper Stuttgart ernannt.

 

Neben ihrem festen Engagement entfaltet Claudia Mahnke eine umfangreiche Gastiertätigkeit und ist Gast großer internationaler Opernbühnen.

1998 debütierte sie als Komponist („ARIADNE AUF NAXOS“) an der Komischen Oper Berlin, eine Partie mit der sie 2002 ein überaus erfolgreiches Debüt an der San Francisco Opera gab. 2004 folgte in San Francisco die Rolle der Dorabella („COSI FAN TUTTE“), sowie 2005/2006 Cherubino („LE NOZZE DI FIGARO“) und im Juni 2007 die Zerlina („DON GIOVANNI“)

An der Opera National de Lyon debütierte sie 2001 als Dorabella und  2002 als Cherubino an der Deutschen Oper Berlin (im Rahmen eines Gastspiels in Korea, Seoul) gefolgt 2003 von einem viel beachteten Debüt als Le Prince Charmant („CENDRILLON“) am Badischen Staatstheater Karlsruhe und einem Debüt als Octavian am Aalto Theater Essen 2004, sowie an der Oper Köln 2010.

2011 sang sie bei der Ruhrtriennale die Brangäne.(TRISTAN UND ISOLDE)

Weitere Gastengagements führten sie an die Bayrische Staatsoper München und an die Staatsoper Berlin.

 

Seit Beginn der Spielzeit 2006/2007 ist sie Ensemblemitglied der Oper Frankfurt, wo sie bisher als Magdalena („DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG“) , als Charlotte („WERTHER“), als Bianca („FLORENTINISCHE TRAGÖDIE/ZEMLINSKY),  als Lucretia („THE RAPE OF LUCRETIA/BRITTEN), als Conception („L`HEURE ESPAGNOLE“/RAVEL), als Cherubino, als Silla („PALESTRINA“), als Miranda („THE TEMPEST“/ADES), als Giovanna Seymour („ANNA BOLENA“/DONIZETTI), als Giulietta (LES CONTES D`HOFFMANN/OFFENBACH), als Judith (BLAUBARTS BURG/BARTOK), als Marguerite in (LA DAMNATION DE FAUST/BERLIOZ) sowie als Brangäne in (TRISTAN UND ISOLDE/WAGNER) zu hören war.

 

Neben ihren Aufgaben im Bühnenbereich entfaltet Claudia Mahnke eine intensive Konzerttätigkeit. Sie umfasst unter anderem Konzerte mit Bachs h-moll Messe und Pendereckis Credo und Rossinis Petite messe solennelle unter Leitung von Helmut Rilling, mit Beethovens Missa solemnis, Mahlers Kindertotenliedern, Mahlers 2. Sinfonie und Schönbergs Gurrelieder unter Leitung von Lothar Zagrosek, mit Mahlers Lied von der Erde bei der Internationalen Bachakademie Stuttgart, mit Verdis Requiem unter Leitung von Manfred Honeck sowie Nicola Luisotti mit Beethovens C-Dur Messe und Bruckners f-moll Messe unter Leitung von Fabio Luisi, sowie mit Haydn`s Paukenmesse und Mendelssohns Elias unter Leitung von Yun Märkl sowie unter Helmut Rilling.

2008 sang sie bei einer konzertanten Aufführung des 2. Aktes von Tristan und Isolde die Brangäne mit dem NHK Symphonie Orchestra in Tokyo unter  Jiri Kout.

2011 debütierte sie mit Bruckners f-moll Messe unter Leitung von Herbert Blomstedt bei den Berliner Philharmonikern.

 

 

Künftige Engagements u.a: 

 

 

Adriano/ Rienzi  am Teatro Real de Madrid (2012),

Adriano/Rienzi am Théatre du Capitole de Toulouse, (2012)

Waltraute/Götterdämmerung an der Oper Frankfurt (2012)