Daniel Schmutzhard, Baritone/Bass-Baritone

Der österreichische Bariton Daniel Schmutzhard hat sich in den letzten Jahren ein umfangreiches Repertoire im Opern- und Konzertbereich erarbeitet. In dieser Spielzeit singt er Ottokar in Webers Freischütz in Luxemburg und Paris. An der Komischen Oper Berlin wird er in der Titelpartie von Weinbergers Schwanda der Dudelsackpfeifer in einer Neuproduktion von Andreas Homoki zu erleben sein. Als Zar Peter I. in Lortzings Zar und Zimmermann wird er wieder an der Volksoper Wien auftreten. Bei den Festspielen Erl gastiert er als Heerrufer im Lohengrin. Konzerte und Liederabende u. a. in Frankfurt und Leipzig runden Daniel Schmutzhards vielseitige Engagements ab.

Daniel Schmutzhard war Ensemblemitglied der Volksoper Wien und der Oper Frankfurt. Den Papageno sang er unter anderem in Paris unter Philippe Jordan, an der Bayerischen Staatsoper München, der Oper Frankfurt, den Bregenzer Festspielen sowie auf einer Europatournee unter René Jacobs (CD-Aufnahme erschienen bei harmonia mundi). Zu seinen weiteren Partien gehören Don Giovanni, Graf (Le nozze di Figaro), Guglielmo (Cosi fan tutte), Figaro (Il barbiere di Siviglia), Rodrigo (Don Carlo), Marcello (La bohème), Sharpless (Madama Butterfly), Eugen Onegin, Wolfram von Eschenbach (u. a. in einer Produktion von Calixto Bieito an der Vlaamse Opera) und Frank (Die tote Stadt).

Am Theater an der Wien ist Daniel Schmutzhard regelmäßiger Gast und verkörperte hier u. a. Papageno, Dunois (Tschaikowskis Jungfrau von Orleans), Eisenstein (Die Fledermaus), Scherasmin (Oberon) und Olivier (Capriccio). An der Staatsoper Berlin wirkte er an der Uraufführung von Jens Joneleits Metanoia unter der Leitung von Daniel Barenboim mit.

Bei den Bayreuther Festspielen singt er seit dem Sommer 2017 den Fritz Kothner in der Erfolgsproduktion von Barrie Kosky und Philippe Jordan. Bei den Salzburger Festspielen war er als Albert (Werther) zu erleben. 

Eine umfassende Konzerttätigkeit ergänzt Daniel Schmutzhards Karriere. Haydns Schöpfung (u. a. in einer szenischen Produktion von La Fura dels Baus im Rahmen einer Europatournee in Paris, Wien und der Elbphilharmonie Hamburg) und Jahreszeiten, Beethovens 9. Sinfonie, Mahlers Lieder eines fahrenden Gesellen unter Kirill Petrenko und die Rückert-Lieder sowie Brittens War Requiem brachten ihn an internationale Konzerthäuser wie den Wiener Musikverein, das Wiener und Berliner Konzerthaus, die Berliner Philharmonie, das Concertgebouw Amsterdam, das Festspielhaus Baden-Baden, die Kölner Philharmonie, den Salle Pleyel Paris, das Gewandhaus Leipzig und die Salzburger Osterfestspiele.

Viel beachtete Liederabende sang er bei den Schubertiaden in Hohenems und Schwarzenberg sowie an der Oper Frankfurt.

Daniel Schmutzhard kann auf die Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten wie Simon Rattle, Sebastian Weigle, Franz Welser-Möst, Leopold Hager, Ulf Schirmer und Regisseuren wie Robert Carsen, Jossi Wieler, William Kentridge, Marco Arturo Marelli, Vincent Boussard und Alfred Kirchner blicken. 

2019/20

www.schmutzhard.com


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