Jennifer Holloway, Soprano (mezzosoprano)

Die Sopranistin Jennifer Holloway wird im Herbst 2019 im Wiener Konzerthaus unter der Leitung von Joana Mallwitz gemeinsam mit den Wiener Symphonikern den 1. Aufzug aus der Walküre von Richard Wagner konzertant aufführen. Weitere Konzertverpflichtungen führen Sie nach Evian (hier singt sie ebenfalls die Sieglinde aus der Walküre 1.Akt), nach Toulouse (Dialogues des Carmélites), nach Sao Paolo (Beethoven, Messe in C-Dur), nach Helsinki (Verdi, Requiem) und nach Japan wo sie mit dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra unter der Leitung von Sebastian Weigle auftreten wird. Des Weiteren ist sie an der Atlanta Opera als Salome engagiert und kehrt an die Staatsoper Hamburg zurück, wo sie die Chrysothemis in Elektra singen. Hier sang sie in der Saison 2018/19 die Sieglinde in der Walküre.

In derselben Spielzeit präsentierte die Oper Frankfurt sie als Grete in einer Neuproduktion von Schrekers Der ferne Klang. Am Teatro Colon in Buenos Aires sang Jennifer Holloway den Komponist in Ariadne auf Naxos und beim Gürzenich Orchester Köln übernahm sie die Sopranpartie in Zemlinskys Lyrischer Symphonie.

Zu den Höhepunkten in der Saison 2017/18 zählten ihr Debüt als Cassandre in Les Troyens an der Semperoper Dresden, ihr Debüt als Sieglinde in Die Walküre an der Staatsoper Hamburg, eine weitere Norma in Mannheim, eine triumphale Aufführungsserie der Salome in der Bilbao Oper ABAO, sowie eine Salome-Tournee in England. Mehr und mehr entwickelt sich Jennifer Holloways Karriere ins Sopranfach. Spätestens seit ihrem gefeierten Debüt als Musetta in La Boheme an der ENO in London geht die Wahl zukünftiger Rollen in diese Richtung – sie wird allerdings weiter viele Rollen, besonders in der höheren Tessitur, ihres bisherigen Repertoires beibehalten.

In der Saison 2014/2015 kehrte Jennifer Holloway nach Bordeaux zurück, wo sie erstmals als Adalgisa in Bellinis Norma zu hören war, eine Rolle in der sie sich auch 15/16 in London präsentiert hat. Weiters gastierte sie in Boston als Fulvia in Händels Ezio. Zu Beginn der vergangenen Saison debütierte Jennifer Holloway mit großem Erfolg als Salome an der Semperoper Dresden. Weiters gab Sie die Adalgisa (Norma) in Israel, die Giovanna (Anna Bolena) in Lissabon und den Octavian (Rosenkavalier) in Buenos Aires zum Besten.

Auch auf der Konzertbühne tritt Jennifer Holloway regelmäßig in Erscheinung. Ein Höhepunkt war hier die Uraufführung von Frédéric Chaslins Love and a Question, ein Werk, das er für die Künstlerin komponierte. Eine besondere künstlerische Beziehung verbindet sie mit Jean-Christophe Spinosi und seinem Ensemble Matheus. 2015/16 trat sie mit Mozarts Messe in c-Moll zusammen mit den Dresdner Philharmonikern unter der Leitung von Bertrand de Billy auf.

Zu Beginn ihrer Karriere basiert ihr Repertoire auf den großen Rollen von Mozart und Händel wie z. B. Dorabella in Cosi fan tutte, Cherubino in Le nozze di Figaro, Idamante in Idomeneo, Irene in Tamerlano (Teatro Real Madrid, Los Angeles Opera), die Titelrolle in Serse und Donna Elvira in Don Giovanni (zuletzt in Toronto). Weiters sang sie Rosina in Il barbiere di Siviglia und den Temple Drake (Mrs. Gavin Stevens) in der Uraufführung von Oscar Strasnoys Requiem por una Monja (Teatro Colon Buenos Aires). An der Metropolitan Opera debütierte sie im Dezember 2010 als Flora in Willy Deckers Neuproduktion von La Traviata, wo sie auch in Don Carlos zu hören war. Weiters debütierte sie 2013 an der Washington National Opera und an der English National Opera. Außerdem gastierte sie beim Glyndebourne Festival in einer Neuproduktionen von Hänsel und Gretel (Hänsel) und Falstaff (Meg Page), beim Maggio Musicale in Florenz, am Théâtre du Capitole Toulouse (Rameaus Hippolyte et Aricie), am Théâtre du Châtelet in Paris, am Opera Theatre of St. Louis, beim Bard Music Festival als Anne de Boleyne in Saint-Saëns Henry VIII und beim Chautauqua Music Festival in New York mit ihrem ersten Octavian im Rosenkavalier. 

Die amerikanische Sängerin Jennifer Holloway feierte 2006 ihren internationalen Durchbruch an der Santa Fe Opera in Massenets Cendrillon als Le Prince Charmant. Dieser Erfolg führte zu zahlreichen Einladungen von führenden Opernhäusern sowohl in den Vereinigten Staaten, als auch in Europa. 

2019/20

www.Jenniferhollowaymezzo.com


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