Jennifer Holloway, Soprano (mezzosoprano)

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Die amerikanische Sängerin Jennifer Holloway feierte 2006 ihren internationalen Durchbruch an der Santa Fe Opera in Massenets Cendrillon als Le Prince Charmant. Dieser Erfolg führte zu zahlreichen Einladungen von führenden Opernhäusern sowohl in den Vereinigten Staaten, als auch in Europa.

Zu Beginn Ihrer Karriere basiert ihr Repertoire auf den großen Rollen von Mozart und Händel wie z. B. Dorabella in Cosi fan tutte, Cherubino in Le nozze di Figaro, Idamante in Idomeneo, Irene in Tamerlano (Teatro Real Madrid, Los Angeles Opera), die Titelrolle in Serse und Donna Elvira in Don Giovanni (zuletzt in Toronto). Weiters sang sie Rosina in Il barbiere di Siviglia und den Temple Drake (Mrs. Gavin Stevens) in der Uraufführung von Oscar Strasnoys Requiem por una Monja (Teatro Colon Buenos Aires). An der Metropolitan Opera debütierte sie im Dezember 2010 als Flora in Willy Deckers Neuproduktion von La Traviata, wo sie auch in Don Carlos zu hören war. Weiters debütierte sie 2013 an der Washington National Opera und an der English National Opera. Außerdem gastierte sie beim Glyndebourne Festival in einer Neuproduktionen von Hänsel und Gretel (Hänsel) und Falstaff (Meg Page), beim Maggio Musicale in Florenz, am Théâtre du Capitole Toulouse (Rameaus Hippolyte et Aricie), am Théâtre du Châtelet in Paris, am Opera Theatre of St. Louis, beim Bard Music Festival als Anne de Boleyne in Saint-Saëns Henry VIII und beim Chautauqua Music Festival in New York mit ihrem ersten Octavian im Rosenkavalier.

Mehr und mehr entwickelt sich Jennifer Holloways Karriere ins Sopranfach. Spätestens seit ihrem gefeierten Debüt als Musetta in La Boheme an der ENO in London geht die Wahl zukünftiger Rollen in diese Richtung – sie wird allerdings weiter viele Rollen, besonders in der höheren Tessitur, ihres bisherigen Repertoires beibehalten. Ende der Saison 2014/2015 kehrte Jennifer Holloway erneut nach Bordeaux zurück, wo sie erstmals als Adalgisa in Bellinis Norma zu hören war, eine Rolle in der sie sich auch in der vergangenen Saison in London präsentiert hat. Weiters gastierte sie in Boston als Fulvia in Händels Ezio. Zu Beginn der laufenden Saison wird Jennifer Holloway als Salome an der Semperoper Dresden debütieren.

Auch auf der Konzertbühne tritt Jennifer Holloway regelmäßig in Erscheinung. Ein Höhepunkt war hier die Uraufführung von Frédéric Chaslins Love and a Question, das er für die Künstlerin komponierte. Eine besondere künstlerische Beziehung verbindet sie mit Jean-Christophe Spinosi und seinem Ensemble Matheus. In der vergangenen Saison trat sie mit Mozarts c-Moll Messe zusammen mit den Dresdner Philharmonikern unter der Leitung von Bertrand de Billy auf.

www.Jenniferhollowaymezzo.com

2016/2017


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