Tanja Ariane Baumgartner, Mezzosoprano

Tanja Ariane Baumgartner zählt zu den führenden Mezzosopranistinnen unserer Zeit. Spätestens mit der Fricka (Rheingold/Walküre) bei den Bayreuther Festspielen sowie an der Lyric Opera Chicago, ihrer fulminanten Cassandre (Les Troyens) an der Oper Frankfurt, ihrer Agaue (The Bassarids) bei den Salzburger Festspielen und ihrem spektakulären Ortrud-Debüt (Lohengrin) an der Staatsoper Hamburg hat sie sich international an die Spitze der dramatischen Mezzosoprane gesungen.

In der Saison 20/21 ist die Tanja Ariane Baumgartner als Kundry in Neuproduktionen des Parsifal an der Canadian Opera Company Toronto sowie des Grand Théâtre de Genève, als Herodias (Salome) und Ortrud (Lohengrin) an der Wiener Staatsoper, außerdem als Mary (Der fliegende Holländer) an der Bayerischen Staatsoper München verpflichtet. Konzerte führen die Künstlerin mit Beethovens Symphonie Nr. 9 unter Sebastian Weigle nach Tokio sowie mit Beethovens Missa Solemnis unter Marek Janowksi nach Dresden.

In der Spielzeit 2019/20 war Tanja Ariane Baumgartner in einer Neuproduktion von Hans Werner Henzes The Bassarids als Agaue an der Komischen Oper Berlin zu hören und als Eboli in Don Carlos, Maddalena in Rigoletto und Brangäne in Tristan und Isolde an der Oper Frankfurt. Zu weiteren Verpflichtungen dieser Spielzeit zählten Ortrud in Lohengrin an der Hamburgischen Staatsoper sowie die Klytämnestra in Elektra bei den Salzburger Festspielen.

Zu bisherigen Erfolgen zählen ihr triumphales Kundry-Debüt (Parsifal) an der Vlaamse Opera Antwerpen, Azucena (Trovatore) und Principessa de Bouillon (Adriana Lecouvreur) an der Oper Frankfurt sowie die Agaue in The Bassarids bei den Salzbuger Festspielen unter der Leitung von Kent Nagano.

Tanja Ariana Baumgartner gehört seit der Spielzeit 2009/10 zum Ensemble der Oper Frankfurt. Zu ihren Frankfurter Erfolgen zählen u.a. Carmen, Cornelia (Giulio Cesare in Egitto), Eboli (Don Carlo), Gora in der deutschen Erstaufführung von Reimanns Medea (auf CD bei OehmsClassics erschienen), Amme (Die Frau ohne Schatten), Fremde Fürstin (Rusalka), Iokaste (Oedipe), Tigrana (Puccini-Edgar), Charlotte (Werther), Gaea (Daphne) und die Titelpartie von Othmar Schoecks Penthesilea, Clairon in Capriccio und Preziosilla in Forza del destino.

Neben ihren Verpflichtungen in Frankfurt gab Tanja Ariane Baumgartner in der Saison 2016/17 ihr Rollendebüt als Küsterin (Jenufa) in Santiago de Chile und war 2015/16 in Toulouse als Judith in Herzog Blaubarts Burg, am Theater an der Wien als Clairon in Capriccio und an der Deutschen Oper Berlin als Brangäne in Tristan und Isolde zu erleben. Am Opernhaus Zürich sang sie 2018/19 die Venus in Tannhäuser. Außerdem gab sie im Sommer 2013 ihr Debüt am Royal Opera House in London als Clairon und gastierte beim Festival in Edinburgh als Judith. Die Mezzosopranistin debütierte 2010 bei den Salzburger Festspielen als Gräfin Geschwitz in Lulu und kehrte 2012 als Charlotte in Zimmermanns Soldaten nach Salzburg zurück.

Konzerte führten die Mezzosopranistin unter anderem mit Mahlers Lied von der Erde zu den Münchner Philharmonikern nach München und Hamburg und nach Paris zum Orchestre Philharmonique de Radio France mit Beethovens Symphonie Nr. 9. Im Brucknerhaus Linz übernahm sie die Giuditta in Betulia liberata.

Tanja Ariane Baumgartner studierte zunächst Violine an der Musikhochschule in Freiburg, dann Gesang in Karlsruhe, Wien und Sofia.

2020/21

(Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit ARSIS Artist Management. Bitte verwenden Sie kein Material älteren Datums.)

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